Problemstellung

Bioenergie ist neben der vernachlässigbaren Wasserkraft die einzige der erneuerbaren Energien welche theoretisch bedarfsgerecht Energie erzeugen kann. Die Energieausbeute ist direkt abhängig von den eingesetzten Rohstoffen. Dadurch kann die Bioenergie einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der CO2-neutralen Energieerzeugung leisten.

Nachdem in den letzten Jahren bundesweit über 7000 Biogasanlagen installiert wurden, hat man genügend Erfahrungen zum Betreiben einer typischen NaWaRo (Nachwachsende Rohstoffe)- Anlage gesammelt.

Trotzdem werden der Anbau von Monokulturen sowie der Einsatz von Ackerflächen zur Energieerzeugung zunehmend kritisch gesehen.

Großanlagen arbeiten solange zufriedenstellend, bis eine Störung in den biologischen Prozess eindringt. Durch homogene Substrate (hauptsächlich Mais) versucht man, diese Störungen zu umgehen. Die Bundesregierung hat dieser Betriebsart mit dem EEG 2012 einen Riegel vorgeschoben und eine Substratreduzierung auf maximal 60 % NaWaRo vorgeschrieben.

Zunehmend werden in der Literatur und in der Biogasszene Lösungen diskutiert um diese benötigte Flexibilisierung der Anlagen zu realisieren.